Imposter-Syndrom im Beruf

Britta Germek · Emsdetten

>25 Jahre Begleitung von Veränderung

Das Imposter-Phänomen beschreibt den Zweifel an der eigenen Kompetenz, obwohl andere die eigene Arbeit schätzen und Vertrauen entgegenbringen. Erfolg wird sichtbar, innerlich bleibt dennoch das Gefühl, nicht wirklich gut genug zu sein.

Verantwortung wächst, neue Aufgaben kommen hinzu und der eigene Beitrag wird wichtiger. Gleichzeitig werden die eigenen Fehler größer, Anerkennung kleiner und der Blick richtet sich immer wieder auf das, was noch nicht gelingt.

Mich interessiert an diesem Thema, warum Selbstzweifel oft gerade die Menschen begleiten, die ihre Arbeit besonders ernst nehmen. Auf dieser Seite teile ich meine Gedanken dazu und frage danach, weshalb beruflicher Erfolg nicht immer zu mehr innerer Sicherheit führt.


Ich bin Britta Germek.

Bevor Sie weiter­lesen, möchte ich Ihnen kurz etwas über mich erzählen.

Ich lebe in Emsdetten und begleite Menschen in beruflichen Veränderungs­prozessen, in Führungs­fragen und an Übergängen, an denen neue Orientierung wichtig wird. Wenn Sie ein Thema wiedererkennen, sich angesprochen fühlen oder ein Gespräch dazu führen möchten, freue ich mich über Ihre Nachricht.

Sie können mich auch gerne anrufen:
+49 157 9402952


Inhaltsverzeichnis


Wenn Erfolg keine Sicherheit gibt

Manche Menschen übernehmen Verantwortung, werden für ihre Arbeit geschätzt und erhalten positives Feedback. Trotzdem begleitet sie der Gedanke, den eigenen Erfolg nicht wirklich verdient zu haben. Lob wird relativiert, Fehler bleiben lange im Gedächtnis und der Blick richtet sich schnell auf das, was noch nicht gelungen ist.

Nach außen wirkt vieles selbstverständlich. Innerlich entsteht dagegen das Gefühl, den eigenen Platz immer wieder neu rechtfertigen zu müssen. Anerkennung bringt für einen Moment Erleichterung, verliert ihre Wirkung jedoch schnell wieder.

Besonders spannend finde ich, dass dieses Erleben nichts über die tatsächliche Kompetenz eines Menschen aussagt. Gerade Menschen mit einem hohen Anspruch an sich selbst erleben diesen inneren Zweifel oft sehr intensiv.

Auf dieser Seite teile ich Gedanken dazu, warum sich dieser Zweifel entwickeln kann und weshalb beruflicher Erfolg nicht automatisch zu innerer Sicherheit führt.


Drei Situationen, die viele kennen

Selbstzweifel zeigen sich nicht bei allen Menschen auf dieselbe Weise. Sie verändern sich mit der beruflichen Rolle, dem Team und den eigenen Erfahrungen. Drei Situationen begegnen mir dabei immer wieder.

Früh Verantwortung übernehmen
Manche Menschen übernehmen schon in jungen Jahren Führungsverantwortung oder anspruchsvolle Aufgaben. Nach außen wirken sie sicher. Innerlich begleitet sie jedoch der Gedanke, noch nicht genug Erfahrung zu haben oder den Erwartungen irgendwann nicht mehr gerecht zu werden.

Stärke zeigen müssen
In manchen Arbeitsbereichen entsteht leicht der Eindruck, Schwäche dürfe nicht sichtbar werden. Fehler werden vermieden, Unsicherheit bleibt unausgesprochen und Leistung wird zum wichtigsten Maßstab. Das kostet auf Dauer viel Energie.

Erfolg kleinreden
Andere erleben Anerkennung fast als Zufall. Lob wird relativiert, Erfolge werden schnell erklärt oder anderen zugeschrieben. Nach außen wirkt das bescheiden. Innerlich bleibt häufig die Frage, ob die eigene Leistung wirklich ausreicht.


Der Einfluss des Arbeitsumfelds

Selbstzweifel entstehen nicht nur im Menschen selbst. Auch das Arbeitsumfeld beeinflusst, wie sicher sich jemand in seiner Rolle fühlt. Unklare Erwartungen, ständige Vergleiche oder fehlende Rückmeldungen können innere Unsicherheit verstärken.

Umgekehrt erleben viele Menschen Entlastung, wenn Aufgaben nachvollziehbar verteilt sind und Rückmeldungen mehr umfassen als das Ergebnis allein. Dann wird deutlicher, welchen Beitrag jemand tatsächlich leistet.

Deshalb lohnt sich der Blick immer auf beide Seiten: auf die eigene Geschichte und auf die Bedingungen, unter denen Zusammenarbeit stattfindet. Erst aus diesem Zusammenspiel entsteht ein vollständigeres Bild.


Britta Germek beim Systemischen Coaching

Über das Systemische Coaching mit mir

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in beruflichen Veränderungsprozessen, in der Personalentwicklung und in Führungsfragen. Jede Zusammenarbeit bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Möglichkeiten und ihre eigenen Herausforderungen mit.

Mich interessiert, wie Menschen ihre Rolle erleben, welche Beziehungen sie in ihrem beruflichen Umfeld gestalten und welche Ressourcen sie bereits mitbringen. Im Coaching entsteht Raum, um neue Perspektiven zu entwickeln und stimmige nächste Schritte zu finden.

Das Systemische Coaching bildet den fachlichen Schwerpunkt meiner Arbeit. Auf der folgenden Seite beschreibe ich, wie ich arbeite, welche Haltung mich dabei leitet und für welche Anliegen Coaching aus meiner Sicht besonders hilfreich sein kann.


Wenn Selbstzweifel den Körper erreichen

Selbstzweifel bleiben nicht nur im Kopf. Wer sich über längere Zeit beobachtet, bewertet oder unter Druck fühlt, spürt das häufig auch körperlich. Die Anspannung nimmt zu, der Schlaf verändert sich oder Erholung fühlt sich weniger erholsam an als früher.

Nach außen funktioniert der Arbeitsalltag oft weiter. Innerlich kostet er jedoch immer mehr Kraft. Gerade deshalb lohnt es sich, die eigenen Signale ernst zu nehmen. Sie zeigen häufig früher als der Verstand, dass Belastung ein gesundes Maß überschritten hat.

Wer den eigenen Körper wieder stärker wahrnimmt, erkennt solche Veränderungen oft früher. Das schafft die Möglichkeit, den Umgang mit Belastung bewusst zu verändern, bevor Erschöpfung zum ständigen Begleiter wird.


Coaching in der Praxis

Im Coaching interessiert mich nicht zuerst die Frage, ob jemand tatsächlich gut genug ist. Viel spannender finde ich, warum die eigene Leistung innerlich so schwer angenommen werden kann. Häufig entstehen daraus Gespräche über Erwartungen, Verantwortung und den Blick auf sich selbst.

Gemeinsam betrachten wir, welche Erfahrungen den eigenen Maßstab geprägt haben und welche Bedeutung Anerkennung heute hat. Daraus entwickelt sich oft ein freundlicherer Umgang mit den eigenen Ansprüchen und mehr Sicherheit im beruflichen Alltag.

Manche dieser Fragen reichen über die Arbeit hinaus. Sie berühren den Umgang mit Selbstzweifeln, Leistung und dem eigenen Selbstwert. An diesem Punkt begegnen sich die Themen des Coachings und die Fragen, denen Björn in der Vertikalen Praxis nachgeht.


Hinweis zur Entstehung: Dieser Fachtext wurde mit Unterstützung generativer KI redaktionell ausgearbeitet. Inhaltliche Konzeption und fachliche Verantwortung liegen bei den Betreibern dieser Website. Texte, die auf besonderes Interesse stoßen, werden redaktionell weiterentwickelt.

Vertiefende Informationen & externe Quellen

Wenn Sie einzelne Gedanken dieser Seite weiter vertiefen möchten, finden Sie hier zwei fachlich fundierte Anlaufstellen.

American Psychological Association (APA)
Informationen zu Selbstwert, Selbstzweifeln und psychischer Gesundheit im Arbeitskontext.
https://www.apa.org

Harvard Business Review (HBR)
Beiträge zu Führung, beruflicher Entwicklung und dem Umgang mit dem Imposter-Phänomen.
https://hbr.org


Fragen & Antworten

Wer kennt dieses Gefühl besonders gut?
Selbstzweifel treffen nicht nur Berufseinsteiger. Auch erfahrene Menschen erleben sie, besonders nach einem Rollenwechsel, einer Beförderung oder wenn ihre Arbeit stärker sichtbar wird. Gerade wer hohe Ansprüche an sich selbst stellt, hinterfragt die eigene Leistung oft besonders kritisch.
Woran lässt sich Imposter-Erleben erkennen?
Viele bereiten sich außergewöhnlich gründlich vor, relativieren Erfolge oder richten den Blick sofort auf das, was noch besser hätte laufen können. Nach außen wirkt das häufig wie Bescheidenheit oder Perfektionismus. Innerlich kostet es viel Kraft.
Wann kann Coaching hilfreich sein?
Coaching schafft Raum, den eigenen Umgang mit Leistung, Verantwortung und Anerkennung zu betrachten. Ziel ist kein größeres Selbstbewusstsein auf Knopfdruck, sondern ein realistischerer Blick auf die eigene Kompetenz und ein freundlicherer Umgang mit den eigenen Ansprüchen.
Kann sich das auch körperlich bemerkbar machen?
Ja. Anhaltende Selbstzweifel gehen häufig mit innerer Anspannung einher. Der Körper reagiert oft früher als der Verstand. Deshalb lohnt es sich, körperliche Signale ernst zu nehmen und nicht nur auf die Gedanken zu schauen.

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Björn Germek in der Vertikalen Praxis

Vertikale Praxis mit Björn Germek

Seit unserer Rückkehr ins Münsterland entwickeln Björn und ich systheco gemeinsam als nebenberufliches Projekt.

Oft, wenn ich an seiner Bürotür vorbeikomme, sitzt er an einem neuen Text oder einer Idee. Ich erlebe, mit welcher Beharrlichkeit er Fragen verfolgt, die ihn beschäftigen. Er gibt sich nie mit schnellen Antworten zufrieden, sondern entwickelt seine Gedanken über viele Jahre hinweg kontinuierlich weiter.

Seit anderthalb Jahrzehnten beobachte ich seine Beschäftigung mit der Vertikalen Praxis als eigenständigem Zugang zu Fragen menschlicher Entwicklung. Manchmal nutze ich einzelne Gedanken daraus auch in meinen Coaching-Formaten. Das Prinzip „Kraft gegen Kraft“ macht vertraute Muster oft unmittelbar körperlich erfahrbar und eröffnet dadurch neue Perspektiven.


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