Allein im Team

Britta Germek · Emsdetten

>25 Jahre Begleitung von Veränderung

Im Arbeitsalltag übernimmt jeder Mensch verschiedene Rollen. Manche ergeben sich aus der Aufgabe, andere entstehen durch Erfahrung oder weil Kolleginnen und Kollegen bestimmte Erwartungen mit einer Person verbinden. Das bleibt oft unbemerkt – bis Missverständnisse oder Spannungen entstehen.

Rollen verändern sich mit jeder neuen Aufgabe. Sie wachsen mit Verantwortung, entwickeln sich im Team und werden manchmal enger, als es der eigenen Person guttut. Auf dieser Seite geht es um die Frage, wie Rollen bewusster gestaltet werden können und warum das die Zusammenarbeit häufig erleichtert.


Ich bin Britta Germek.

Bevor Sie weiter­lesen, möchte ich Ihnen kurz etwas über mich erzählen.

Ich lebe in Emsdetten und begleite Menschen in beruflichen Veränderungs­prozessen, in Führungs­fragen und an Übergängen, an denen neue Orientierung wichtig wird. Wenn Sie ein Thema wiedererkennen, sich angesprochen fühlen oder ein Gespräch dazu führen möchten, freue ich mich über Ihre Nachricht.

Sie können mich auch gerne anrufen:
+49 157 9402952


Inhaltsverzeichnis


Wenn Rollen Erwartungen mitbringen

Jeder Mensch übernimmt im Arbeitsalltag verschiedene Rollen. Manche ergeben sich aus der Aufgabe, andere entstehen mit der Zeit durch Erfahrung oder das Vertrauen, das Kolleginnen und Kollegen in eine Person setzen. Rollen prägen Zusammenarbeit oft stärker, als es auf den ersten Blick sichtbar wird.

Mit einer Rolle verbinden sich Erwartungen. Wer führt, soll entscheiden. Wer vermittelt, soll Spannungen aufnehmen. Wer viel Erfahrung hat, wird häufig um Rat gefragt. Solche Erwartungen können unterstützen, manchmal werden sie aber auch zur Belastung.

Spannend wird es dort, wo die eigene Wahrnehmung und die Erwartungen anderer auseinandergehen. Dann entstehen Fragen wie: Was gehört eigentlich zu meiner Aufgabe? Wofür trage ich Verantwortung? Und was dürfen andere selbst übernehmen?


Wenn Rolle und Person verschwimmen

Im Arbeitsalltag lässt sich die eigene Rolle nicht immer klar von der eigenen Person trennen. Ein kritisches Feedback trifft dann nicht nur die Aufgabe, sondern fühlt sich schnell wie eine persönliche Bewertung an. Umgekehrt wird Anerkennung manchmal ausschließlich der Funktion zugeschrieben und kommt innerlich kaum an.

Gerade Menschen mit einem hohen Verantwortungsgefühl erleben diese Vermischung häufig. Sie identifizieren sich stark mit ihrer Aufgabe und tragen Entwicklungen im Team persönlich mit. Das kann motivieren, macht aber auch verletzlicher.

Es hilft, sich immer wieder zu fragen: Was gehört zu meiner Rolle – und was nicht? Diese Unterscheidung verändert nicht die Verantwortung. Sie macht es jedoch leichter, Rückmeldungen einzuordnen und auch in schwierigen Situationen bei sich zu bleiben.


Ausgesprochene und unausgesprochene Erwartungen

In jedem Team gibt es Erwartungen. Manche werden offen ausgesprochen, andere entstehen still im Laufe der Zusammenarbeit. Gerade diese unausgesprochenen Erwartungen führen häufig zu Missverständnissen, weil jeder davon ausgeht, dass sie selbstverständlich seien.

Wer Verantwortung übernimmt, versucht oft, solchen Erwartungen gerecht zu werden. Gleichzeitig bleibt manchmal unklar, was tatsächlich erwartet wird und was nur vermutet wird. Daraus entsteht unnötiger Druck.

Viele Gespräche verlaufen leichter, wenn Erwartungen früh ausgesprochen werden. Das schafft keine Garantie für Einigkeit, verhindert aber, dass Menschen dauerhaft über Annahmen statt über Wirklichkeit miteinander arbeiten.


Britta Germek beim Systemischen Coaching

Über das Systemische Coaching mit mir

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in beruflichen Veränderungsprozessen, in der Personalentwicklung und in Führungsfragen. Jede Zusammenarbeit bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Möglichkeiten und ihre eigenen Herausforderungen mit.

Mich interessiert, wie Menschen ihre Rolle erleben, welche Beziehungen sie in ihrem beruflichen Umfeld gestalten und welche Ressourcen sie bereits mitbringen. Im Coaching entsteht Raum, um neue Perspektiven zu entwickeln und stimmige nächste Schritte zu finden.

Das Systemische Coaching bildet den fachlichen Schwerpunkt meiner Arbeit. Auf der folgenden Seite beschreibe ich, wie ich arbeite, welche Haltung mich dabei leitet und für welche Anliegen Coaching aus meiner Sicht besonders hilfreich sein kann.


Wenn Rollen unklar bleiben

Unklare Rollen kosten Zeit und Energie. Entscheidungen werden hinausgeschoben, Aufgaben bleiben liegen oder mehrere Menschen fühlen sich gleichzeitig verantwortlich. Im Alltag entsteht dadurch leicht das Gefühl, ständig reagieren zu müssen.

Rollenunklarheit wirkt sich nicht nur auf Abläufe aus. Sie verändert auch Beziehungen. Missverständnisse nehmen zu, Erwartungen bleiben unausgesprochen und Rückmeldungen werden schneller persönlich verstanden.

Viele Schwierigkeiten lösen sich nicht sofort auf. Dennoch verändert sich oft etwas, sobald Verantwortung, Zuständigkeiten und Erwartungen offen ausgesprochen werden. Das gemeinsame Arbeiten wird einfacher, weil weniger Raum für Vermutungen bleibt.


Rollen bewusst gestalten

Rollen verändern sich im Laufe des Berufslebens immer wieder. Neue Aufgaben kommen hinzu, Verantwortung wächst oder die Zusammenarbeit im Team entwickelt sich weiter. Gerade in solchen Phasen lohnt es sich, die eigene Rolle neu in den Blick zu nehmen.

Im Coaching beschäftigen wir uns damit, welche Erwartungen tatsächlich zu einer Rolle gehören und welche Menschen im Laufe der Zeit zusätzlich übernommen haben. Daraus entstehen häufig neue Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen, ohne alles allein tragen zu müssen.

Manche Fragen reichen dabei über den Berufsalltag hinaus. Sie berühren den Wunsch, gebraucht zu werden, Erwartungen zu erfüllen oder den eigenen Platz im System zu sichern. An diesem Punkt begegnen sich die Themen des Coachings und die Fragen, denen Björn in der Vertikalen Praxis nachgeht.


Hinweis zur Entstehung: Dieser Fachtext wurde mit Unterstützung generativer KI redaktionell ausgearbeitet. Inhaltliche Konzeption und fachliche Verantwortung liegen bei den Betreibern dieser Website. Texte, die auf besonderes Interesse stoßen, werden redaktionell weiterentwickelt.

Vertiefende Informationen & externe Quellen

Wenn Sie einzelne Gedanken dieser Seite weiter vertiefen möchten, finden Sie hier zwei fachlich fundierte Anlaufstellen.

Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)
Informationen zu systemischer Beratung, Organisationsentwicklung und der Arbeit mit Rollen in sozialen Systemen.
https://www.dgsf.org

Helm Stierlin Institut
Informationen zu systemischem Denken, Beziehungen und Organisationskontexten.
https://www.hsi-heidelberg.com


Fragen & Antworten

Warum entstehen im Arbeitsalltag so oft Missverständnisse über Rollen?
Viele Erwartungen werden nie ausgesprochen. Menschen übernehmen Aufgaben, weil sie sich verantwortlich fühlen oder weil andere davon ausgehen, dass sie zuständig sind. Erst wenn unterschiedliche Vorstellungen aufeinandertreffen, wird sichtbar, wie unterschiedlich Rollen verstanden werden.
Wobei kann Coaching unterstützen?
Coaching hilft dabei, die eigene Rolle bewusster wahrzunehmen und Erwartungen voneinander zu unterscheiden. Dadurch wird häufig deutlicher, welche Verantwortung zur eigenen Aufgabe gehört und welche nicht.
Was verändert sich durch eine gut beschriebene Rolle?
Wenn Zuständigkeiten und Erwartungen offen besprochen werden, fällt Zusammenarbeit häufig leichter. Missverständnisse nehmen ab, Entscheidungen werden nachvollziehbarer und Verantwortung lässt sich besser verteilen.

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Björn Germek in der Vertikalen Praxis

Vertikale Praxis mit Björn Germek

Seit unserer Rückkehr ins Münsterland entwickeln Björn und ich systheco gemeinsam als nebenberufliches Projekt.

Björn beschäftigt sich in seiner Vertikalen Praxis mit Fragen menschlicher Entwicklung. Manche seiner Gedanken und Methoden fließen auch in meine Coachingarbeit ein, insbesondere das Prinzip „Kraft gegen Kraft“, mit dem sich vertraute Muster unmittelbar körperlich erfahren lassen.


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