Körper, Kontakt und psychische Gesundheit
Psychische Belastung lebt nicht allein im Denken.
Sie verändert Haltung, Blick, Stimme, Schlaf, Verdauung,
Bewegungsdrang, Rückzug und Beziehungsgeschehen.
Wer nur auf Gedanken schaut,
übersieht einen großen Teil des Geschehens.
In therapeutischer Arbeit kann es daher bedeutsam werden,
über Erlebnisse zu sprechen
und zugleich die aktuelle Organisation des Menschen wahrzunehmen.
Wo spannt sich etwas an?
Wo sackt etwas zusammen?
Wo reißt Kontakt ab?
Wo entsteht wieder Boden?
Vertikale Praxis richtet sich auf diese Ebene unmittelbarer Erfahrung.
Ein Mensch spürt,
wie Spannung kommt.
Wie sie sich verändert.
Wie Atem zurückkehrt.
Wie Präsenz wächst.